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August
27. August 2026 – Ab 15 Uhr
Kraftwerk Zürich, Selnaustrasse 25
Ein Co-Creation-Event von EBP und führenden Schweizer Impact-Acceleratoren.
Der Impact Award steht Lösungen aus acht Bereichen offen: Umwelt, Mobilität, Bau,
Energie, Infrastruktur, Kreislaufwirtschaft, Bildung und Soziales.
Über drei Stunden arbeiten die Teams in fokussierten Sessions mit den Fachleuten von EBP an ihren Ideen, bevor sie damit vors Publikum treten.
CHF 25'000 Preisgeld für den ersten Platz, unbefristetes Mentoring durch EBP Ventures und eine Bühne vor dem Schweizer Innovationsökosystem.
Jury und Publikum bewerten die Ideen gemeinsam. Am Ende zählt, was am meisten bewirkt.
Aus 100 Bewerbungen hat die Jury acht Start-ups ausgewählt – jene, bei denen sie das grösste Wirkungspotenzial sieht. Sie arbeiten an Wasser, Luft, Energie und Material, an der Vielfalt der Arten — und daran, wie Menschen in diesem Land ankommen. Am Rocket Day pitchen sie im Kraftwerk Zürich um den Impact Award.
Züchtet Bakterien, die PFAS vollständig abbauen – bei 80 % weniger CO₂ als Verbrennung.
PFAS stecken in Wasser, Böden und Industrieabwässern und bauen sich von selbst praktisch nicht ab. Wer sie loswerden will, verbrennt sie bei hohen Temperaturen – teuer, energieintensiv und selbst dann nicht restlos. Der Industrie fehlt bislang ein Verfahren, das sich in der Fläche rechnet. CellX setzt Bakterien darauf an. Über eine mikrofluidische Plattform findet und kombiniert das Team mikrobielle Gemeinschaften, die persistente Schadstoffe bis zur vollständigen Mineralisierung zersetzen – auch ultrakurzkettige PFAS. Der Prozess läuft bei niedrigem Energieeinsatz und lässt sich in bestehende Kläranlagen einbinden.
Filtert DNA-Spuren aus der Luft und macht so ganze Ökosysteme in einer Probe sichtbar.
Wer grosse Infrastruktur betreibt – Flughäfen, Bahn, Energie, Bergbau – muss zunehmend belegen, welche Arten auf dem eigenen Areal leben und wie sich das verändert. Erfasst wird das bis heute in Feldbegehungen: aufwendig, punktuell und immer nur eine Momentaufnahme. Zwischen zwei Erhebungen bleibt die Datenlage leer. DNAir misst stattdessen die Luft. Eigene Sensoren erfassen genetische Spuren, die Tiere und Pflanzen ständig hinterlassen – eine einzige Probe deckt ab, wofür es sonst mehrere spezialisierte Erhebungen braucht. Vom Aufbau bis zur Laborauswertung kommt alles aus einer Hand, und der Betrieb vor Ort läuft dabei weiter.
Führt Geflüchtete in ihrer Sprache durch über 400 Schweizer Angebote und Rechtswege.
Wer in der Schweiz als geflüchtete Person ankommt, steht vor mehr als 400 Angeboten, die kaum miteinander verbunden sind – dazu Rechtsfragen und Sprachbarrieren. Den Institutionen fehlen gleichzeitig aktuelle Daten und abgestimmte Abläufe. Das kostet Zeit, öffentliches Geld und am Ende Integrationserfolg. ERIDA verbindet beide Seiten in einem System. Geflüchtete erhalten mehrsprachige Orientierung, rechtliche Einordnung und strukturierten Zugang zu den passenden Stellen. Behörden und Trägerorganisationen sehen anonymisierte Auswertungen in Echtzeit und können ihre Abläufe darauf abstimmen – Entscheidungen auf Datenbasis statt auf Vermutung.
Speichert Strom chemisch in Eisen – der weltweit grösste Pilot läuft mit 10 MWh.
Solar- und Windstrom fällt an, wenn Sonne und Wind da sind, nicht wenn er gebraucht wird. Im Sommer entstehen Überschüsse bis hin zu negativen Preisen, im Winter wird es in Europa knapp. Was fehlt, sind Speicher, die Energie nicht über Stunden halten, sondern über Monate. iron energy speichert Strom chemisch in Eisen: Mit Dampf und Wasserstoff wird das Metall kontrolliert oxidiert und wieder reduziert – vereinfacht gesagt rosten und entrosten. Das System arbeitet vollständig drucklos, die Technologie ist patentiert, der weltweit grösste Pilot dieser Art mit 10 MWh in Betrieb. Gebaut wird nicht ab Stange, sondern pro Anwendungsfall.
Koordiniert Ladestationen, Batterien und Wärmepumpen so, dass das Netz stabil bleibt.
Die Energiewende bringt die Verteilnetze an ihre Grenzen: Engpässe, steigende Ausgleichskosten, abgeregelte Erneuerbare. Netzbetreiber sehen nicht, was in den Gebäuden passiert, und können mit den Anlagen dort nicht zusammenspielen. Allein in der Schweiz steuert das auf 1,1 Milliarden Franken zusätzliche Netzkosten bis 2050 zu. kuafu verbindet Netz- und Gebäudebetreiber über eine gemeinsame Plattform. Elektroautos, Batterien und Wärmepumpen werden in Echtzeit koordiniert, Netzsignale in automatische Schaltvorgänge übersetzt. Ausgleichskosten sinken um bis zu 60 %, Lastspitzen um bis zu 15 % – und Gebäudebetreiber verdienen an Anlagen, die bisher nur Kosten waren.
Senkt den Feinstaub aus Bremsen um über 80 % – mit einer Scheibe, die ein Autoleben hält.
Ab 2028 regelt die Abgasnorm Euro 7 erstmals den Feinstaub aus Bremsabrieb: höchstens 3 Milligramm pro Kilometer. Heutige Stahlbremsen liegen bei rund 20. Den Herstellern fehlt eine Lösung, die diesen Wert erreicht und sich gleichzeitig in Serie bauen lässt. Nepsos entwickelt eine Leichtbau-Bremsscheibe, die den Bremsstaub um über 80 % senkt. Sie ist 60 % leichter als Stahl, rostet nicht und ist so verschleissfest, dass sie ein Fahrzeugleben lang hält. Damit erfüllt sie Euro 7 und senkt zugleich Wartungs- und Betriebskosten – zu Kosten, die im Massenmarkt bestehen.
Holt seltene Erden aus Elektroschrott zurück – in der Reinheit von Neumaterial.
Europa bezieht seine seltenen Erden zu 100 % aus China, während jährlich Millionen Tonnen Elektroschrott mit genau diesen Metallen auf Deponien landen – ein Wert von bis zu 55 Milliarden Euro. Recycelt wird davon bisher weniger als ein Prozent. Bis 2040 wird sich die Nachfrage versiebenfachen. REEcover gewinnt die Metalle zurück und macht daraus Oxide in Neumaterialqualität. Das patentierte Verfahren ist der Natur abgeschaut und nutzt die Reaktivität von Metall-Schwefel-Bindungen: Es erreicht Trennfaktoren über 1000, wo bestehende Prozesse zwischen 1 und 60 liegen. Lösungs- und Extraktionsmittel laufen im Kreis mit.
Warnt Feuerwehren 48 Stunden im Voraus – hyperlokal, für ihren Fluss.
Wasser verursacht 70 % aller Naturkatastrophen und jährlich über 390 Milliarden Dollar Schaden. Globale Hochwassermodelle sind gut, lokale Vorhersagen nicht: Messdaten sind spärlich und liegen in getrennten Silos. Einsatzkräfte bekommen Warnungen zu spät und zu oft falsch – und verlassen sich irgendwann nicht mehr darauf. Riverkin installiert ein Sensor-Kit am Fluss, worauf sich ein global trainiertes Modell an genau diesen Abschnitt anpasst und 48-Stunden-Vorhersagen liefert. Dieselben Daten gehen als aufbereitete Datensätze per API an Modelliererinnen, Versicherer und Entwickler. Mit jedem zusätzlichen Sensor wird das Modell für alle genauer.
Die Beschreibungen und Kennzahlen stammen von den Start-ups. Die einzelnen Angaben haben wir nicht im Detail geprüft.
Die acht Teams stehen auf der Bühne, pitchen ihre Ideen und stellen sich Jury und Publikum. Du stimmst mit ab, danach werden die drei besten Ideen ausgezeichnet. Zum Schluss Apéro.
15:00 Uhr
15:30 Uhr
15:50 Uhr
17:15 Uhr
17:30 Uhr
Vor deiner Ankunft haben die Teams bereits einen ganzen Tag hinter sich: erste Pitches am Morgen, danach über drei Stunden Co-Creation mit den Fachleuten von EBP. Der Teil am Vormittag ist nicht öffentlich.
Am Rocket Day pitchen acht Start-ups im Kraftwerk Zürich. Der Tag beginnt hinter verschlossenen Türen: erst die Ideen zum ersten Mal auf der Bühne, dann über drei Stunden Co-Creation mit den Fachleuten von EBP. Am Nachmittag öffnen wir die Türen — und vor Publikum fällt die Entscheidung über den Impact Award.




Ein Ort voller Energie, Kreativität und urbaner Innovation — das Kraftwerk Zürich ist der ideale Schauplatz für den Rocket Day. Zentral gelegen, gut erreichbar und inspirierend.
Kraftwerk Zürich
Selnaustrasse 25
8001 Zürich
Wir verlosen eine limitierte Anzahl Community-Tickets für den 27. August. Drei Stunden, acht Pitches, eine Entscheidung — und im Anschluss ein Apéro im Kraftwerk Zürich.
Ticket gewinnenDie Türen öffnen um 15 Uhr, das Programm beginnt um 15:30 Uhr. Der Vormittag ist den Start-ups, der Jury und den Fachleuten von EBP vorbehalten.
Ja. Die Anzahl Plätze ist limitiert, wir verlosen Community-Tickets unter allen Interessierten.
Der Eintritt ist kostenlos.
Der Beginn ist um 15:30 Uhr und das Ende des Events ist um ca. 17:30 Uhr vorgesehen. Danach folgt der gemeinsame Apéro. Der Event dauert also ca. 2-3 Stunden.
Der Event findet auf Deutsch statt. Einzelne Pitches können auf Englisch gehalten werden.
Du erreichst das Kraftwerk Zürich in rund einer Gehminute vom Bahnhof Selnau. Falls du mit dem Tram anreist, nutze die Haltestellen Bahnhof Selnau oder Sihlstrasse.
In der Umgebung befinden sich zudem diverse Parkhäuser, wie das City Parking oder das Parkhaus Stauffachertor.
Ja, du kannst weitere Personen mitbringen. Der Platz ist jedoch beschränkt. Mit einem Ticket ist der Einlass garantiert. Weise die Person auf die Verlosung hin.
Der Rocket Day ist ein Co-Creation-Event von EBP und führenden Impact Acceleratoren mit handverlesenen Start-ups.
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